Kooperation für den Frieden


Kooperation für den Frieden

Ausgangssituation und Ziele

Die wohlklingenden Begründungen für das Militär lauten zur Zeit: Sicherheit, Stabilität, Menschenrechte, Demokratie, Wohlstand , Wiederaufbau usw. Zivile Mittel und Organisationen werden in die Kriegsführung eingebaut und das Ganze mit ausgefeilten Strategien der Öffentlichkeit vermittelt.

Es geht nicht nur darum, jeder Legitimierung des Krieges zu widerstehen. Eine Welt ohne Krieg setzt gerechte soziale und wirtschaftliche Beziehungen ebenso voraus wie gewaltfreie Methoden der Konfliktprävention und -bearbeitung.

Die Friedensbewegung hat daher viele Berührungspunkte mit anderen sozialen Bewegungen - auch international.

Innerhalb der deutschen Friedensbewegung gibt es eine große inhaltliche und organisatorische Breite und verschiedene thematische Zugänge, die dazu beitragen, friedenspolitische Forderungen in viele gesellschaftliche Bereiche einzubringen. Inhaltliche Übereinstimmungen und gemeinsame Ziele, die über eine kurzfristige Kriegsablehnung hinausgehen, können eine produktive Zusammenarbeit ermöglichen.

Gleichzeitig leiden viele Initiativen an der Begrenztheit ihrer personellen und finanziellen Möglichkeiten.

Aussicht auf Erfolg haben Kampagnen und Großaktionen in der Regel dann, wenn sie von mehreren Organisationen gemeinsam oder zumindest gleichzeitig durchgeführt werden.

Die in der Kooperation für den Frieden zusammengeschlossenen Gruppen und Organisationen haben das Ziel, in einem gleichberechtigten Dialog politische Stellungnahmen zu entwickeln und auf deren Grundlage gemeinsame Aktionen und Kampagnen ins Leben zu rufen. Sie setzen sich ein für eine aktive Friedensbewegung, die langfristig und strategisch denkt, aber auch schnell und dabei demokratisch abgestimmt handelt.

Mitwirkende

der Kooperation für den Frieden können Organisationen, Netzwerke und Initiativen werden, nicht aber Parteien.

Arbeitsweise

Für die kontinuierliche Arbeit trifft sich alle zwei Monate der Kooperationsrat mit etwa 10 gewählten Mitgliedern aus verschiedenen Organisationen. Die Entscheidungsfindung erfolgt im Konsens. Wenn es die Arbeit erfordert, können Gremien eingerichtet werden.

Die Mitwirkenden wählen während der jährlichen Vollversammlung drei SprecherInnen. Diese vertreten die Empfehlungen und Beschlüsse nach außen und innen. Sie entscheiden bei Bedarf kurzfristig im Konsens.

Einmal im Jahr findet eine Strategiekonferenz statt.

Finanzierung

Die Mitgliedsbeiträge werden von der Vollversammlung beschlossen. Jedes Mitglied trägt die ihm durch die Mitarbeit entstehenden Kosten selbst. Für konkrete Aktionen wird ein eigener Finanzplan und eine für die Verwaltung der Finanzen verantwortliche Organisation bestimmt.

E-Mail: friekoop@bonn.comlink.org
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Datum, Unterschrift

Bitte einsenden an:

Kooperation für den Frieden, c/o Netzwerk Friedenskooperative

Römerstr. 88

53115 Bonn



E-Mail: friekoop@bonn.comlink.org

Über uns
Grundsatzerklärung
Ausgangssituation und Ziele
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Dossiers
Zivile Konfliktbearbeitung - Gewalt- und Kriegsprävention
Der Iran-Konflikt
Der türkisch-kurdische Konflikt
Der Israel-Palästina-Konflikt
The Israel-Palestine-Conflict
Der Afghanistan-Konflikt

Dokumente / Berichte
Aufruf: Keinen Krieg gegen Iran
Gegen Euromilitarismus - Für ein friedensfähiges Europa
"Friedenspolitische Richtlinien"

Pressemitteilungen
Kooperation für den Frieden appelliert an Kanzlerin Merkel vor Treffen mit Russlands Präsidenten
Ablehnung des EU-Vertrages von Lissabon
60 Jahre Israel - 60 Jahre Nakba
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Zum Libanon-Einsatz der Bundeswehr
Generalbundesanwalt bekennt hanebüchene Rechtsauffassung: "Angriffskrieg nicht strafbar"

Konferenzen

Strategiekonferenz 2010
Strategiekonferenz 2009
Strategiekonferenz 2008
Strategiekonferenz 2007

Spendenkonto

Spendenkonto: Förderverein Frieden e.V.
Kto-Nr. 33 0 35 bei der Sparkasse Bonn (BLZ 380 500 00)