Willkommen auf der Seite der Kooperation für den Frieden

Die Kooperation für den Frieden (KoopFrieden) ist ein Zusammenschluss von mehr als 50 Initiativen und Organisationen aus der Friedensbewegung.
Seit 2003 setzt sie sich dafür ein, dass kriegerische Gewalt als Mittel der Politik geächtet wird und stattdessen Methoden und Strategien der Krisenprävention und der zivilen Konfliktbearbeitung ausgebaut werden.

30.01.2018

Angriff auf Afrin ist völkerrechtswidrig - Rüstungsexporte in die Türkei stoppen

Die Kooperation für den Frieden fordert die Bundesregierung auf, den völkerrechtswidrigen Krieg gegen die Kurd*innen in Afrin, bei dem deutsche Panzer eingesetzt werden, zu verurteilen sowie alle diplomatischen Mittel einzusetzen, damit die Türkei den Angriff einstellt. Des Weiteren ruft die Kooperation für den Frieden die Bundesregierung sowie die Verhandler*innen bei den Koalitionsgesprächen auf, den Export von Rüstungsgütern endlich zu beschränken und letztendlich durch ein rigoroses Rüstungsexportkontrollgesetz komplett einzustellen.

04.12.2017

Mitgliederversammlung 2017 und Vortrag zur Korea-Krise

Am 25. November fand in Göttingen die diesjährige Mitgliederversammlung der Kooperation für den Frieden statt.

Den thematischen Schwerpunkt bildete ein Vortrag von Hans-Jürgen (Hajo) Schmidt, seit seinem Ruhestand freier wiss. Mitarbeiter der HSFK. Sein äußerst kenntnisreicher und detaillierter Vortrag kann an Hand der uns dankenswerterweise als Powerpoint zur Verfügung gestellten Datei nachempfunden werden [hier als Download].

02.11.2017

Kooperation für den Frieden fordert von Jamaika-Koalition: Sicherheit durch Abrüstung und aktive Entspannungspolitik

Die Kooperation für den Frieden, ein Dachverband aus mehr als 50 friedenspolitischen Organisationen und Initiativen, wendet sich an die Sondierungs- bzw. Koalitionsverhandlungen führenden Parteien. Denn mit Blick auf die Sicherheits- und Verteidigungspolitik befürchtet sie, dass eine Jamaika-Koalitionsregierung dem Konzept einer militärisch verstandenen „Neuen Verantwortung“ folgen könnte. Die Kooperation verweist dagegen auf die Verantwortung Deutschlands für Abrüstung und aktive Entspannungspolitik.

01.09.2017

Neu erschienen: Die Doku zu unserer Aktionskonferenz

Was lange währt, wird endlich gut - und in diesem Fall vor allem ausführlich, umfassend und wirklich interessant! Die Dokumentation unserer Aktionskonferenz "Zivile Lösungen für Syrien - Was können wir als Friedensbewegung tun?", die im Mai in Köln stattfand, ist frisch erschienen: Auf 95 Seiten findet ihr fachliche Beiträge zum Syrienkonflikt, methodische Überlegungen zur Friedenslogik, Tipps und Tricks zum Graswurzellobbying, Ideen für wirksame online- und offline-Aktionen und vieles mehr!

10.05.2017

Wir trauern um Michael Held

Es ist schwer zu akzeptieren, dass Michael Held nicht mehr mit uns sein wird. Michael hat sich in unseren Runden vehement und energisch für das eingesetzt, von dem er so überzeugt war, der großen Aufgabe, Frieden zu schaffen.

Michael hat eine jahrzehntelange Geschichte sozialen und politischen Engagements vorzuweisen, immer voller persönlicher Verantwortung und um gesellschaftliche Verbreiterung bemüht. Er war bescheiden, nur ab und zu ließen Nebenbemerkungen von ihm das ansatzweise erkennen.

21.04.2017

Aktionskonferenz: "Zivile Lösungen für Syrien - Was können wir als Friedensbewegung tun?" am 13. Mai 2017 in Köln

Die erschütternden Kriegsbilder aus Syrien begleiten uns nun schon viel zu lange. Sie machen uns traurig, wütend, hilflos – doch wir können und wollen uns nicht an sie gewöhnen! Mit Militäreinsätzen, so haben es die Erfahrungen der Vergangenheit gezeigt, lösen wir keine Konflikte und bekämpfen wir keinen Terrorismus. Doch was kann die