Kooperation für den Frieden


7. Strategiekonferenz der Kooperation für den Frieden

„Militarisierung nach außen und innen“

Vom Kriegseinsatz der Bundeswehr in Afghanistan bis zur zivil-militärischen Zusammenarbeit in Deutschland

12.-13.02.2010 Heidelberg, Sofienstr. 12, Deutsch-Amerikanisches Institut (DAI)

Programm: hier

Plakat: hier

Hotelverzeichnis: hier

Deutsche Presseagentur (dpa)

Afghanistan-Experte: Frieden nur mit den Taliban

Aachen (dpa) - Eine friedliche Lösung in Afghanistan ist nach Experten-Ansicht nur mit den Taliban möglich. «Die Taliban haben Macht über 70 bis 80 Prozent des Landes. Wenn die NATO nicht gewinnen kann, muss sie verhandeln. Den Gegner kann man sich nicht aussuchen», sagte der Afghanistan-Experte der Organisation «Kooperation für den Frieden», Otmar Steinbicker, der Deutschen Presse-Agentur dpa in Aachen.

pax christi-Präsident

Bischof Algermissen fordert Kurswechsel in der Afghanistanpolitik

Aus Anlass der Internationalen Afghanistan-Konferenz am 28. Januar 2010 in London fordert der Präsident der deutschen pax christi Sektion, Heinz Josef Algermissen die Bundesregierung zu einem Kurswechsel in der Afghanistanpolitik auf. In der Erklärung des Bischofs heißt es dazu unter anderem: „Gerade wer den deutschen Soldaten und Soldatinnen in Afghanistan den Rücken stärken will, muss den Mut zur Wahrheit haben und das Scheitern des bisherigen Afghanistan-Einsatzes offen benennen.

Zu den von Bischof Algermissen aufgestellten Forderungen an die Bundesregierung gehört auch die Unterstützung der Bemühungen um regionale Waffenstillstandsvereinbarungen, insbesondere in der Provinz Kunduz sowie die Förderung des Dialogs auf allen Ebenen – mit Taliban ebenso wie mit anderen Gruppierungen der afghanischen Opposition zur Zukunftsgestaltung des Landes.

Den Wortlaut der Erklärung von Bischof Algermissen lesen Sie hier


Presseerklärung

Kooperation für den Frieden begrüßt Gespräch Käßmann - Guttenberg

Die Kooperation für den Frieden, der Zusammenschluss von 50 deutschen Friedensorganisationen und -initiativen, dankt der EKD-Ratsvorsitzende, Bischöfin Margot Käßmann, für ihre deutlichen Worte zum Afghanistankrieg in ihrer Neujahrspredigt. Sie bittet Frau Käßmann, ihre klare Position auch im bevorstehenden Gespräch mit Verteidigungsminister zu Guttenberg zu vertreten.

Wir stimmen Frau Käßmann ausdrücklich zu, wenn sie sagt: “Wir brauchen mehr Fantasie für den Frieden, für ganz andere Formen, Konflikte zu bewältigen. Das kann manchmal mehr bewirken als alles abgeklärte Einstimmen in den vermeintlich so pragmatischen Ruf zu den Waffen.”

In diesem Sinne hat sich die Kooperation für den Frieden bereits seit über einem Jahr gemeinsam mit der Nationalen Friedens-Jirga Afghanistans für eine Verhandlungslösung des Afghanistan-Konflikts und für regionale Waffenstillstände eingesetzt. Die Kooperation für den Frieden bittet Frau Käßmann, im Gespräch mit dem Verteidigungsminister die Notwendigkeit der Suche nach solchen alternativen Konfliktlösungen zu betonen und dabei entsprechende Vorschläge mit einzubringen.


Interview mit Dr. med. Angelika Claußen, IPPNW-Vorsitzende

„Krieg macht krank“

Was bewegt Ärztinnen und Ärzte, sich für den Frieden einzusetzen? Angelika Claußen äußert sich in einem Interview des "Ärzteblatt" über die steigende Zahl traumatisierter Soldaten und die IPPNW-Forderung nach einer Exitstrategie für Afghanistan.

Interview


Dossier

Der Afghanistan-Konflikt

Soeben erschienen: Die aktualisierte Neuauflage des Monitoring-Dossiers Afghanistan. 

Das Dossier ist für die aktuelle Diskussion über den Afghanistaneinsatz und für die Herausforderungen, die im nächsten Jahr auf die Friedensbewegung zukommen werden, ein hilfreiches Arbeitsmaterial.

Im Rahmen seiner Reihe "Monitoring-Projekt Zivile Konfliktbearbeitung - Gewalt- und Kriegsprävention legte Prof. Dr. Andreas Buro erstmals im September 2008 sein Dossier vor.

Bezug:
Kooperation für den Frieden, Römerstr. 88, 53111 Bonn, Tel.: 0228/692904, Fax: 0228/692906, eMail: info@koop-frieden.de

Kosten:
1 Expl. à 1,20 EUR; ab 5 Expl. à 1,00 EUR; ab 50 Expl. à 0,70 EUR zzgl. Versandkosten (nach Aufwand) / gegen Rechnung.

Download


Zum 8. Jahrestag des Afghanistan-Krieges

Was kümmert Müllers der Hindukusch?

Ein Beitrag von Prof. Dr. Andreas Buro für die Kooperation für den Frieden

Am 11. 9. 2001 haben Al Quaida Terroristen zwei Passagierflugzeuge in die Twin-Towers des World Trade Centers in New York gesteuert und so über 3 000 Menschen ermordet. Die hoch komplexe Terroraktion wurde in den USA und Europa – nicht zuletzt in Deutschland - vorbereitet und in den USA ausgeführt.

Knapp einen Monat später vor acht Jahren am 7. 10. 2001 begann vorwiegend die US-Armee im Bund mit Warlords und Opium-Baronen aus dem nicht-paschtunischen Norden Afghanistans den Krieg gegen die Taliban-Regierung in Kabul und stürzte diese schnell. Zur Erinnerung: Die Taliban, rigorose Islamisten, die sich vorwiegend auf das Mehrheitsvolk der Paschtunen stützen, waren zuvor mit Hilfe des pakistanischen Geheimdienstes, gefördert durch die USA, an die Macht gekommen.

Den vollständigen Text lesen Sie hier


Gemeinsame Erklärung der Nationalen Friedens-Jirga Afghanistans und der Kooperation für den Frieden (Deutschland)

Deutsche und afghanische Friedensorganisationen schlagen Waffenstillstand in der Provinz Kundus vor

Am 27. Juli wurde in der afghanischen Provinz Badghis ein Waffenstillstand zwischen der Regierung Afghanistans und den aufständischen Taliban geschlossen. Damit wurde ein erster, kleiner Schritt unternommen, die Waffen in Afghanistan schweigen zu lassen und Gespräche aufzunehmen, die in Verhandlungen münden können. Auch wenn dieser Waffenstillstand schlecht vorbereitet war und gebrochen wurde, müssen diesem ersten Schritt jetzt rasche weitere Schritte folgen, um ernsthafte Friedensverhandlungen zu erreichen. Eine militärische „Lösung“ des Afghanistan-Konfliktes ist nicht möglich, wie auch führende US-Politiker und –Militärs inzwischen einräumen; deshalb sollte es nun zu einem schnellen Verhandlungsbeginn kommen.

In dieser Situation schlagen die Nationale Friedens-Jirga Afghanistans und die deutsche Kooperation für den Frieden gemeinsam vor, einen Waffenstillstand für weitere Provinzen anzustreben.

Den vollständigen Text lesen Sie hier

Medienecho:

Aachener Nachrichten / Aachener Zeitung

Netzeitung

Domradio Köln

Tagesspiegel


Afghanistan

UNO unterstützt afghanische Friedensbewegung

Foto: UNAMA

Das Anliegen der Nationalen Friedens-Jirga Afghanistans, eine Verhandlungslösung unter Einschluss der Taliban anzustreben, wird jetzt auch vom UNO-Repräsentanten in Afghanistan, Kai Eide, unterstützt.

Am 18. Juni hielt Kai Eide eine bemerkenswerte Rede in Kabul vor 1000 Delegierten der Nationalen Friedens-Jirga Afghanistans, darunter religiöse Würdenträger, Parlamentsabgeordnete, Stammesführer und Intellektuelle. Eide unterstützte die Dialogbemühungen dieser Friedensbewegung und betonte die Notwendigkeit eines Verhandlungsprozesses mit allen Konfliktparteien, also einschließlich der Taliban.

mehr


Für eine atomwaffenfreie Welt

Appell der deutschen Staatsmänner

Vier deutsche Staatsmänner haben die USA und Russland zum Einstieg in die vollständige Abrüstung von Atomwaffen aufgefordert. In einem Beitrag für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" schreiben Altkanzler Helmut Schmidt (SPD), der ehemalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker, Ex-Außenminister Hans-Dietrich Genscher (FDP) sowie der SPD-Außenexperte Egon Bahr, die Amerikaner sollten auch alle Atomwaffen aus Deutschland abziehen.

Wortlaut


Afghanistan

Gemeinsame Erklärung der Nationalen Friedens-Jirga Afghanistans und der Kooperation für den Frieden

"Frieden in Afghanistan ist möglich, aber nicht durch die Fortführung des Krieges und die ständige Eskalation der Kampfhandlungen", heißt es in der Erklärung.

Deutschland drohe nach sieben Jahren militärischen Afghanistan-Engagements immer tiefer in den Strudel des Krieges zu geraten. "Die Zahl der afghanischen Opfer, darunter vor allem Zivilisten, Frauen und Kinder, steigt beständig. Mittlerweile sterben Monat für Monat in Afghanistan auch mehr ausländische Soldaten als im Irak. Wann auch deutsche Soldaten in höherem Maße Blutzoll zahlen müssen, scheint nur noch eine Frage der Zeit."

In dieser für Deutschland und Afghanistan dramatischen Situation treten die Nationale Friedens-Jirga Afghanistans und die deutsche Kooperation für den Frieden gemeinsam für eine friedliche Lösung des Afghanistankonflikts ein.

Die Erklärung im Wortlaut



Wir brauchen eine Kultur der
Konfliktlösung!

Johan Galtung zu “Konflikt und Lösung - Frieden im 21. Jahrhundert”

In: "Gewaltfrei Aktiv 37"

hier

Bund für Soziale Verteidigung

Neu: Infoblatt Zivile Konfliktbearbeitung

Der Bund für Soziale Verteidigung hat ein neues Infoblatt herausgeben. Das Infoblatt gibt eine Einführung in das Thema „Zivile Konfliktbearbeitung". Es stellt dar, mit welchen nicht-militärischen Methoden in Konflikte interveniert werden kann, damit diese nicht gewalttätig eskalieren, bereits eskalierte Konflikte wieder eingedämmt werden oder um zu verhindern, dass diese gewalttätig wiederausbrechen. Es gibt einen Überblick über die internationalen und bundesdeutschen (hier insbesondere die zivilgesellschaftlichen) Akteure, die in diesem Feld aktiv sind. Besonderes Augenmerk wird auf die Aktivitäten der Bundesregierung gelegt. Das Papier enthält auch eine Aufstellung über die finanziellen Mittel, die die Bundesregierung für Zivile Konfliktbearbeitung bereitstellt.

Der gedruckter Flyer steht zum Verteilen und Anschauen als Download bereit oder kann per E-mail an info@vorrang-zivil.de bestellt werden.


Frank Bsirske

Rede zur gemeinsamen Antikriegstags-Veranstaltung der Kooperation für den Frieden und der Gewerkschaft ver.di am 31. August 2009 in Berlin

Wortlaut


Erklärung aus der Friedensbewegung

Wir warnen vor Kriegsdrohungen Israels gegen Iran

Der Konflikt muss und kann mit zivilen Mitteln gelöst werden

In der Erklärung heißt es:

Wir warnen vor den katastrophalen Folgen eines israelischen Angriffs auf Iran:

Er könnte zu einem Flächenbrand in der ganzen Region werden.

Er würde nationalistische und fundamentalistische Kräfte auf allen Seiten stärken, der neuen Welle der Demokratisierung im Iran ein Ende setzen und die theokratische Diktatur festigen.

Die Folgen für den gesamten Mittleren und Nahen Osten wären unabsehbar: Staatszerfall, Bürgerkrieg, Vertiefung der Feindschaft und Kulturkampf zwischen der islamischen Welt und dem Westen.

Er würde nicht zuletzt auch ein Scheitern von Obamas Politik des Dialogs gegenüber dem Iran und eine Rückkehr zur gefährlichen Politik der Neokonservativen heraufbeschwören. Daran kann niemandem - auch in Deutschland nicht - gelegen sein."

Den Wortlaut der Erklärung lesen Sie hier


Afghanistan


Friedensplan der Nationalen Friedens-Jirga Afghanistans

Die Nationale Friedens-Jirga Afghanistans hat am  14.01.2009 in Kabul einen Plan vorgelegt, in dem sie den dringenden Wunsch nach Frieden äußert, damit in Afghanistan eine Gesellschaft entsteht, in der Freiheit, Menschenrechte und Menschenwürde geachtet werden.

Die  Nationale Friedens-Jirga Afghanistans sieht es als ihre nationale und religiöse Pflicht an, das Töten von Menschen zu verhindern. Ihre Botschaft lautet:“Krieg ist keine Lösung von Problemen. Der einzig wirksame Weg, der Afghanistan Sicherheit und Stabilität bringen kann, ist Frieden.“

Wortlaut in Deutsch und Englisch


IALANA

Kosovo Unabhängigkeit ist völkerrechtswidrig

Der Vorstand der VDW hat sich intensiv mit der Unabhängigkeitserklärung des Kosovo und deren Anerkennung durch eine Reihe westlicher Staaten befasst.

Die IALANA kommt dabei zu den folgenden Schlussfolgerungen:

"Die kosovarische Unabhängigkeitserklärung vom 17.2.2008 ist unvereinbar mit der UN-SR-Resolution 1244/99 vom 10.Juni 1999, der UN-Charta und dem Völkergewohnheitsrecht

Die völkerrechtliche Anerkennung des Kosovo durch die Erklärungen der deutschen Bundesregierung und weiterer Regierungen anderer Staaten verstößt gegen die UN-SR-Resolution 1244/99 und gegen das völkerrechtliche zwischenstaatliche Interventionsverbot.

Nach der kosovarischen Unabhängigkeitserklärung ist die Rechtsgrundlage für das aktuelle völkerrechtliche Mandat der Bundeswehr im Rahmen von KFOR im Kosovo und auch für die künftige Bw-Entsendung in den Kosovo im Rahmen der EU völkerrechtlich und verfassungsrechtlich sehr zweifelhaft geworden.“

Dieses hat deutliche Auswirkungen auf die Stationierung deutscher Truppen

Das Dokument im Wortlaut


Plakat

Umdenken und mitmachen:
Energiepolitik ist Umweltpolitik ist Friedenspolitik.

Gegen den Kampf um die letzten Rohstoffe setzen wir die Energiewende! Dabei warten wir nicht auf die große Politik und auf internationale Vereinbarungen. Wir leiten diese Energiewende selbst ein – jetzt und von unten.

Jeder kann handeln und zum Beispiel
• zu einem Stromanbieter wechseln, der regenerativ erzeugten Strom verkauft www.atomausstiegselbermachen.de

• sich an dem neuen Bürgerunternehmen fairPla.net e.G.beteiligen – an der ersten internationalen Genossenschaft für Klima, Energie und Entwicklung www.fairpla.net

• Bürgersolaranlagen initiieren
www.solarverein-berlin.de/beelitz.html

• in Windkraft und Fotovoltaik investieren

Erneuerbare Energien schaffen darüber hinaus
viele Arbeitsplätze (bis Ende 2006 200.000)

Flyer zum Download

Plakat bestellen bei:
Netzwerk Friedenskooperative
Römerstr. 88, 53111 Bonn, Tel.: 0228/6929-04, Fax: 0228/6929-05
friekoop(at)bonn.comlink.org

Bestellzettel hier


Über uns
Grundsatzerklärung
Ausgangssituation und Ziele
Mission and Working Methods
Mitwirkende
Flyer

Dossiers
Zivile Konfliktbearbeitung - Gewalt- und Kriegsprävention
Der Iran-Konflikt
Der türkisch-kurdische Konflikt
Der Israel-Palästina-Konflikt
Der Afghanistan-Konflikt

Dokumente / Berichte
Aufruf: Keinen Krieg gegen Iran
Gegen Euromilitarismus - Für ein friedensfähiges Europa
"Friedenspolitische Richtlinien"

Pressemitteilungen
Kooperation für den Frieden appelliert an Kanzlerin Merkel vor Treffen mit Russlands Präsidenten
Ablehnung des EU-Vertrages von Lissabon
60 Jahre Israel - 60 Jahre Nakba
Friedens-Roadmap für türkisch-kurdischen Konflikt gefordert
Zum Libanon-Einsatz der Bundeswehr
Generalbundesanwalt bekennt hanebüchene Rechtsauffassung: "Angriffskrieg nicht strafbar"

Pressemitteilungen

Strategiekonferenz 2009
Strategiekonferenz 2008
Strategiekonferenz 2007

Spendenkonto

Spendenkonto: Förderverein Frieden e.V.
Kto-Nr. 33 0 35 bei der Sparkasse Bonn (BLZ 380 500 00)