Kooperation für den Frieden


Petition an den Deutschen Bundestag

Afghanistan: Krieg beenden! - Zivil unterstützen! - Friedenspolitisch vermitteln!

Wir fordern von Bundestag und Bundesregierung:

- den Stopp aller Kampfhandlungen und den sofortigen Beginn des Abzugs der Bundeswehr aus Afghanistan.

- Die frei werdenden Gelder sollen für die Verbesserung der Lebensbedingungen der afghanischen Bevölkerung nach deren Bedürfnissen eingesetzt werden.

Statt weiterer militärischer Eskalation soll sich die Bundesregierung für Friedensverhandlungen zwischen den Konfliktparteien innerhalb und außerhalb Afghanistans einsetzen.

Begründung:

Der Krieg in Afghanistan hat viele Opfer auf allen Seiten und vor allem unter der afghanischen Zivilbevölkerung gefordert und verhindert alle Möglichkeiten für eine Befriedung der Region. Dennoch wollen die an ISAF und OEF beteiligten Staaten die Kampfhandlungen weiter verstärken. Mehr Opfer und mehr Hass werden die Folge sein, während der nötige und friedensfördernde zivile Aufbau weiterhin eine untergeordnete Rolle spielt und Hilfsorganisationen sich sogar den militärischen Strategien unterordnen sollen.

Stattdessen sollte die deutsche Politik alle Anstrengungen zur Förderung von Verhandlungen unternehmen. Solche Bemühungen können nur gelingen, wenn alle Konfliktparteien incl. der Taliban und der Nachbarstaaten im Sinne einer Friedensordnung für die Gesamtregion einbezogen werden. Die Bundesrepublik kann dabei eine konstruktive Rolle spielen. Auch deshalb muss mit dem Abzug der Bundeswehr sofort begonnen werden.

Die Petition wird unterstützt von folgenden Organisationen (Stand 24.06.2010):

Aachener Friedensmagazin aixpaix.de; Aachener Friedenspreis e.V.; Arbeitsstelle Frieden und Abrüstung (asfrab); Bildungs- und Begegnungsstätte für gewaltfreie Aktion - KURVE Wustrow e.V.; Bund für Soziale Verteidigung e.V.; Friedensrat Markfräaflerland; Internationaler Versöhnungsbund Deutscher Zweig e.V.; Juristinnen und Juristen gegen atomare, biologische und chemische Waffen (IALANA); Informationsstelle für Friedensarbeit, Meckenheim; Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung e.V. (IPPNW); Komitee für Grundrechte und Demokratie; Kooperation für den Frieden; Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.; Menschen für den Frieden Düsseldorf; Netzwerk Friedenskooperative; Ökumenisches Zentrum für Umwelt-, Friedens- und Eine-Welt-Arbeit, Berlin; pax christi, Internationale Katholische Friedensbewegung, Deutsche Sektion; Sichelschmiede - Werkstatt für Friedensarbeit in der Kyritz-Ruppiner Heide;

Unterschriftensammlung

Den Krieg in Afghanistan beenden - zivil helfen

Organisationen aus der Friedensbewegung

Wir fordern von Bundestag und Bundesregierung

- den Stopp aller Kampfhandlungen,
-
den sofortigen Beginn des Abzugs der Bundeswehr aus Afghanistan,
- den Einsatz der frei werdenden Gelder zur Verbesserung der Lebensbedingungen der afghanischen Bevölkerung nach deren Bedürfnissen.

So haben ein selbstbestimmter Friedensprozess und der zivile Aufbau in Afghanistan eine Chance.

Online unterschreiben hier oder hier

Die Unterschriftensammlung wird von einem breiten Bündnis der deutschen Friedensbewegung getragen. Zu den ErstunterzeichnerInnen gehören u.a. folgende bundesweite Organisationen:

Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) * Bundesausschuss Friedensratschlag * Bund für Soziale Verteidigung (BSV) * Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) * Internationaler Versöhnungsbund - Deutscher Zweig e.V. * Juristinnen und Juristen gegen atomare, biologische und chemische Waffen (IALANA) * Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung e.V. (IPPNW) * Kooperation für den Frieden * Netzwerk Friedenskooperative * Naturwissenschaftlerinitiative für Frieden und Zukunftsfähigkeit * pax christi, Internationale Katholische Friedensbewegung, Deutsche Sektion * Ohne Rüstung Leben (ORL) * Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten (VVN-BdA)

Bitte einsenden an: Friedens- und Zukunftswerkstatt, c/o Gewerkschaftshaus, Wilhelm-Leuschner-Straße 69 -77, 60329 Frankfurt am Main

Oder an: Netzwerk Friedenskooperative, Römerstr. 88, 53111 Bonn

Zweifarbig gedruckte Unterschriftenlisten können beim Netzwerk Friedenskooperative gegen Portoerstattung bestellt werden.

Presseerklärung

Kooperation für den Frieden verurteilt israelischen Militäreinsatz gegen die Gaza-Solidaritätsschiffe

Die Kooperation für den Frieden, der Zusammenschluss des Großteils der deutschen Friedensbewegung, verurteilt mit Abscheu den israelischen Militäreinsatz in der Nacht zum Montag gegen Solidaritätsschiffe für Gaza, bei dem mehr als zehn Menschen getötet wurden. Die Schiffe sollten dringend benötigte Hilfsgüter und medizinische Ausrüstung für die Opfer des israelischen Krieges gegen den Gaza-Streifen vom Januar 2009 in den von Israel blockierten Gaza-Streifen bringen. Mit an Bord befand sich neben Abgeordneten des Deutschen Bundestages und Vertretern deutscher Friedensorganisationen auch das Mitglied der Kooperation für den Frieden Matthias Jochheim (IPPNW).

Den vollständigen Text lesen Sie hier
Kooperation für den Frieden

Absage an Geist, Logik und Praxis militärischer Gewalt - jetzt!

Erklärung der Kooperation für den Frieden:

Das Schauspiel macht nachdenklich und weckt fatale Erinnerungen:

Drei in Afghanistan getötete deutsche Soldaten werden eine Woche später mit einer Trauerfeier geehrt, die durch die Anwesenheit höchster RegierungsvertreterInnen geradezu den Charakter eines Staatsakts, wenn nicht sogar der Heldenverehrung annimmt. Propagandistisch wird von der Mehrzahl der Medien eine breite Anteilnahme der Bevölkerung suggeriert, Trauer, aber auch Stolz auf die militärischen Leistungen werden vielfach wieder als Normalität vorausgesetzt, wie die wenigen verbliebenen kritischen Medien vermerken.

Diese Kriegspropaganda rechnet auf ein allmähliches Vergessen der schrecklichen Erfahrungen des Angriffskriegs Nazideutschlands, die viele Opfer und Zeitzeugen in den ersten 50 Jahren des Bestehens der Bundesrepublik Deutschland mit viel Engagement im Bewusstsein der öffentlichen Meinung noch wachhalten konnten. Sie geht einher mit einer Militarisierung der Gesellschaft, die sich allerorts bemerkbar macht: Veranstaltungen von Militärs an Schulen, die ein positives Bild von „vernetzter Sicherheit“ und damit Militäreinsätzen vermitteln sollen und dabei durch Kooperationsvereinbarungen zwischen Bundeswehr und Kultusministerien gestützt werden, in der instrumentalisierenden Einbindung von PsychotherapeutInnen zur Rehabilitierung kriegstraumatisierter SoldatInnen, bei öffentlichen "feierlichen Gelöbnissen", Militärgottesdiensten mit klingendem Spiel oder in der logistischen Unterstützung von Kirchentagen durch die Bundeswehr.

Den vollständigen Text lesen Sie hier

Pressemitteilung der Kooperation für den Frieden

Der tragische Tod der Bundeswehrsoldaten in Afghanistan hätte verhindert werden können

Der tragische Tod von vier Bundeswehrsoldaten am Donnerstag, dem 15. April, und drei weiteren am Karfreitag in Afghanistan bei Kunduz hätte verhindert werden können.

Seit etwa einem Jahr gab es verschiedene Bemühungen der „Kooperation für den Frieden“ und der Nationalen Friedens-Jirga Afghanistans für einen Waffenstillstand in der Region Kunduz. So gab es positive Resonanzen auf eine gemeinsame Erklärung der “Kooperation für den Frieden” und der Friedens-Jirga vom 31. Juli 2009 für einen regionalen Waffenstillstand für die Provinz Kunduz.

Nach dem Bombardement vom 4. September 2009 auf die von Taliban entführten Tanklastzüge bei Kunduz gelang es der Friedens-Jirga die Talibankommandeure zu motivieren, auf einen Racheakt zu verzichten und stattdessen mit einer relativen Waffenruhe für Waffenstillstandsverhandlungen zu werben.

Die vollständige Presseerklärung lesen Sie hier


7. Strategiekonferenz der Kooperation für den Frieden

Foto: Hedwig Sauer-Gürth

„Militarisierung nach außen und innen“

Vom Kriegseinsatz der Bundeswehr in Afghanistan bis zur zivil-militärischen Zusammenarbeit in Deutschland

12.-13.02.2010 Heidelberg, Sofienstr. 12, Deutsch-Amerikanisches Institut (DAI)

Programm: hier

Tagungsmappe: hier

Dokumentation:

Andreas Buro: Erwartungen der zukünftigen Entwicklungen der deutschen und EU-europäischen Politik im Zeitalter von Globalisierung und Klima-Bedrohung

Andreas Buro: Strategien der Friedensbewegung gegen Militarisierung und für Zivile Konfliktbearbeitung (ZKB)

Thesen Arbeitskreis „Rüstungsforschung an Hochschulen“

Psychotherapeuten im Krieg

Uli Sander: Militarisierung des öffentlichen Raumes

Friedenspädagogische Positionen zum Verhältnis Schule – Bundeswehr

Fotos

pax christi-Präsident

Bischof Algermissen fordert Kurswechsel in der Afghanistanpolitik

Aus Anlass der Internationalen Afghanistan-Konferenz am 28. Januar 2010 in London fordert der Präsident der deutschen pax christi Sektion, Heinz Josef Algermissen die Bundesregierung zu einem Kurswechsel in der Afghanistanpolitik auf. In der Erklärung des Bischofs heißt es dazu unter anderem: „Gerade wer den deutschen Soldaten und Soldatinnen in Afghanistan den Rücken stärken will, muss den Mut zur Wahrheit haben und das Scheitern des bisherigen Afghanistan-Einsatzes offen benennen.

Zu den von Bischof Algermissen aufgestellten Forderungen an die Bundesregierung gehört auch die Unterstützung der Bemühungen um regionale Waffenstillstandsvereinbarungen, insbesondere in der Provinz Kunduz sowie die Förderung des Dialogs auf allen Ebenen – mit Taliban ebenso wie mit anderen Gruppierungen der afghanischen Opposition zur Zukunftsgestaltung des Landes.

Den Wortlaut der Erklärung von Bischof Algermissen lesen Sie hier


Interview mit Dr. med. Angelika Claußen, IPPNW-Vorsitzende

„Krieg macht krank“

Was bewegt Ärztinnen und Ärzte, sich für den Frieden einzusetzen? Angelika Claußen äußert sich in einem Interview des "Ärzteblatt" über die steigende Zahl traumatisierter Soldaten und die IPPNW-Forderung nach einer Exitstrategie für Afghanistan.

Interview


Dossier

Der Afghanistan-Konflikt

Soeben erschienen: Die aktualisierte Neuauflage des Monitoring-Dossiers Afghanistan. 

Das Dossier ist für die aktuelle Diskussion über den Afghanistaneinsatz und für die Herausforderungen, die im nächsten Jahr auf die Friedensbewegung zukommen werden, ein hilfreiches Arbeitsmaterial.

Im Rahmen seiner Reihe "Monitoring-Projekt Zivile Konfliktbearbeitung - Gewalt- und Kriegsprävention legte Prof. Dr. Andreas Buro erstmals im September 2008 sein Dossier vor.

Bezug:
Kooperation für den Frieden, Römerstr. 88, 53111 Bonn, Tel.: 0228/692904, Fax: 0228/692906, eMail: info@koop-frieden.de

Kosten:
1 Expl. à 1,20 EUR; ab 5 Expl. à 1,00 EUR; ab 50 Expl. à 0,70 EUR zzgl. Versandkosten (nach Aufwand) / gegen Rechnung.

Download


Zum 8. Jahrestag des Afghanistan-Krieges

Was kümmert Müllers der Hindukusch?

Ein Beitrag von Prof. Dr. Andreas Buro für die Kooperation für den Frieden

Am 11. 9. 2001 haben Al Quaida Terroristen zwei Passagierflugzeuge in die Twin-Towers des World Trade Centers in New York gesteuert und so über 3 000 Menschen ermordet. Die hoch komplexe Terroraktion wurde in den USA und Europa – nicht zuletzt in Deutschland - vorbereitet und in den USA ausgeführt.

Knapp einen Monat später vor acht Jahren am 7. 10. 2001 begann vorwiegend die US-Armee im Bund mit Warlords und Opium-Baronen aus dem nicht-paschtunischen Norden Afghanistans den Krieg gegen die Taliban-Regierung in Kabul und stürzte diese schnell. Zur Erinnerung: Die Taliban, rigorose Islamisten, die sich vorwiegend auf das Mehrheitsvolk der Paschtunen stützen, waren zuvor mit Hilfe des pakistanischen Geheimdienstes, gefördert durch die USA, an die Macht gekommen.

Den vollständigen Text lesen Sie hier


Gemeinsame Erklärung der Nationalen Friedens-Jirga Afghanistans und der Kooperation für den Frieden (Deutschland)

Deutsche und afghanische Friedensorganisationen schlagen Waffenstillstand in der Provinz Kundus vor

Am 27. Juli wurde in der afghanischen Provinz Badghis ein Waffenstillstand zwischen der Regierung Afghanistans und den aufständischen Taliban geschlossen. Damit wurde ein erster, kleiner Schritt unternommen, die Waffen in Afghanistan schweigen zu lassen und Gespräche aufzunehmen, die in Verhandlungen münden können. Auch wenn dieser Waffenstillstand schlecht vorbereitet war und gebrochen wurde, müssen diesem ersten Schritt jetzt rasche weitere Schritte folgen, um ernsthafte Friedensverhandlungen zu erreichen. Eine militärische „Lösung“ des Afghanistan-Konfliktes ist nicht möglich, wie auch führende US-Politiker und –Militärs inzwischen einräumen; deshalb sollte es nun zu einem schnellen Verhandlungsbeginn kommen.

In dieser Situation schlagen die Nationale Friedens-Jirga Afghanistans und die deutsche Kooperation für den Frieden gemeinsam vor, einen Waffenstillstand für weitere Provinzen anzustreben.

Den vollständigen Text lesen Sie hier

Medienecho:

Aachener Nachrichten / Aachener Zeitung

Netzeitung

Domradio Köln

Tagesspiegel


Für eine atomwaffenfreie Welt

Appell der deutschen Staatsmänner

Vier deutsche Staatsmänner haben die USA und Russland zum Einstieg in die vollständige Abrüstung von Atomwaffen aufgefordert. In einem Beitrag für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" schreiben Altkanzler Helmut Schmidt (SPD), der ehemalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker, Ex-Außenminister Hans-Dietrich Genscher (FDP) sowie der SPD-Außenexperte Egon Bahr, die Amerikaner sollten auch alle Atomwaffen aus Deutschland abziehen.

Wortlaut


Afghanistan

Gemeinsame Erklärung der Nationalen Friedens-Jirga Afghanistans und der Kooperation für den Frieden

"Frieden in Afghanistan ist möglich, aber nicht durch die Fortführung des Krieges und die ständige Eskalation der Kampfhandlungen", heißt es in der Erklärung.

Deutschland drohe nach sieben Jahren militärischen Afghanistan-Engagements immer tiefer in den Strudel des Krieges zu geraten. "Die Zahl der afghanischen Opfer, darunter vor allem Zivilisten, Frauen und Kinder, steigt beständig. Mittlerweile sterben Monat für Monat in Afghanistan auch mehr ausländische Soldaten als im Irak. Wann auch deutsche Soldaten in höherem Maße Blutzoll zahlen müssen, scheint nur noch eine Frage der Zeit."

In dieser für Deutschland und Afghanistan dramatischen Situation treten die Nationale Friedens-Jirga Afghanistans und die deutsche Kooperation für den Frieden gemeinsam für eine friedliche Lösung des Afghanistankonflikts ein.

Die Erklärung im Wortlaut


Netzwerk Nein zum Krieg – Nein zur NATO

Aktionswoche gegen die neue NATO- Strategie

15.-21. November 2010

Lissabon, Portugal

mehr

Afghanistan

Wir brauchen eine Kultur der
Konfliktlösung!

Johan Galtung zu “Konflikt und Lösung - Frieden im 21. Jahrhundert”

In: "Gewaltfrei Aktiv 37"

hier

Bund für Soziale Verteidigung

Neu: Infoblatt Zivile Konfliktbearbeitung

Der Bund für Soziale Verteidigung hat ein neues Infoblatt herausgeben. Das Infoblatt gibt eine Einführung in das Thema „Zivile Konfliktbearbeitung". Es stellt dar, mit welchen nicht-militärischen Methoden in Konflikte interveniert werden kann, damit diese nicht gewalttätig eskalieren, bereits eskalierte Konflikte wieder eingedämmt werden oder um zu verhindern, dass diese gewalttätig wiederausbrechen. Es gibt einen Überblick über die internationalen und bundesdeutschen (hier insbesondere die zivilgesellschaftlichen) Akteure, die in diesem Feld aktiv sind. Besonderes Augenmerk wird auf die Aktivitäten der Bundesregierung gelegt. Das Papier enthält auch eine Aufstellung über die finanziellen Mittel, die die Bundesregierung für Zivile Konfliktbearbeitung bereitstellt.

Der gedruckter Flyer steht zum Verteilen und Anschauen als Download bereit oder kann per E-mail an info@vorrang-zivil.de bestellt werden.


Frank Bsirske

Rede zur gemeinsamen Antikriegstags-Veranstaltung der Kooperation für den Frieden und der Gewerkschaft ver.di am 31. August 2009 in Berlin

Wortlaut


Erklärung aus der Friedensbewegung

Wir warnen vor Kriegsdrohungen Israels gegen Iran

Der Konflikt muss und kann mit zivilen Mitteln gelöst werden

In der Erklärung heißt es:

Wir warnen vor den katastrophalen Folgen eines israelischen Angriffs auf Iran:

Er könnte zu einem Flächenbrand in der ganzen Region werden.

Er würde nationalistische und fundamentalistische Kräfte auf allen Seiten stärken, der neuen Welle der Demokratisierung im Iran ein Ende setzen und die theokratische Diktatur festigen.

Die Folgen für den gesamten Mittleren und Nahen Osten wären unabsehbar: Staatszerfall, Bürgerkrieg, Vertiefung der Feindschaft und Kulturkampf zwischen der islamischen Welt und dem Westen.

Er würde nicht zuletzt auch ein Scheitern von Obamas Politik des Dialogs gegenüber dem Iran und eine Rückkehr zur gefährlichen Politik der Neokonservativen heraufbeschwören. Daran kann niemandem - auch in Deutschland nicht - gelegen sein."

Den Wortlaut der Erklärung lesen Sie hier


Afghanistan


Friedensplan der Nationalen Friedens-Jirga Afghanistans

Die Nationale Friedens-Jirga Afghanistans hat am  14.01.2009 in Kabul einen Plan vorgelegt, in dem sie den dringenden Wunsch nach Frieden äußert, damit in Afghanistan eine Gesellschaft entsteht, in der Freiheit, Menschenrechte und Menschenwürde geachtet werden.

Die  Nationale Friedens-Jirga Afghanistans sieht es als ihre nationale und religiöse Pflicht an, das Töten von Menschen zu verhindern. Ihre Botschaft lautet:“Krieg ist keine Lösung von Problemen. Der einzig wirksame Weg, der Afghanistan Sicherheit und Stabilität bringen kann, ist Frieden.“

Wortlaut in Deutsch und Englisch


IALANA

Kosovo Unabhängigkeit ist völkerrechtswidrig

Der Vorstand der VDW hat sich intensiv mit der Unabhängigkeitserklärung des Kosovo und deren Anerkennung durch eine Reihe westlicher Staaten befasst.

Die IALANA kommt dabei zu den folgenden Schlussfolgerungen:

"Die kosovarische Unabhängigkeitserklärung vom 17.2.2008 ist unvereinbar mit der UN-SR-Resolution 1244/99 vom 10.Juni 1999, der UN-Charta und dem Völkergewohnheitsrecht

Die völkerrechtliche Anerkennung des Kosovo durch die Erklärungen der deutschen Bundesregierung und weiterer Regierungen anderer Staaten verstößt gegen die UN-SR-Resolution 1244/99 und gegen das völkerrechtliche zwischenstaatliche Interventionsverbot.

Nach der kosovarischen Unabhängigkeitserklärung ist die Rechtsgrundlage für das aktuelle völkerrechtliche Mandat der Bundeswehr im Rahmen von KFOR im Kosovo und auch für die künftige Bw-Entsendung in den Kosovo im Rahmen der EU völkerrechtlich und verfassungsrechtlich sehr zweifelhaft geworden.“

Dieses hat deutliche Auswirkungen auf die Stationierung deutscher Truppen

Das Dokument im Wortlaut


Plakat

Umdenken und mitmachen:
Energiepolitik ist Umweltpolitik ist Friedenspolitik.

Gegen den Kampf um die letzten Rohstoffe setzen wir die Energiewende! Dabei warten wir nicht auf die große Politik und auf internationale Vereinbarungen. Wir leiten diese Energiewende selbst ein – jetzt und von unten.

Jeder kann handeln und zum Beispiel
• zu einem Stromanbieter wechseln, der regenerativ erzeugten Strom verkauft www.atomausstiegselbermachen.de

• sich an dem neuen Bürgerunternehmen fairPla.net e.G.beteiligen – an der ersten internationalen Genossenschaft für Klima, Energie und Entwicklung www.fairpla.net

• Bürgersolaranlagen initiieren
www.solarverein-berlin.de/beelitz.html

• in Windkraft und Fotovoltaik investieren

Erneuerbare Energien schaffen darüber hinaus
viele Arbeitsplätze (bis Ende 2006 200.000)

Flyer zum Download

Plakat bestellen bei:
Netzwerk Friedenskooperative
Römerstr. 88, 53111 Bonn, Tel.: 0228/6929-04, Fax: 0228/6929-05
friekoop(at)bonn.comlink.org

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Aufruf: Keinen Krieg gegen Iran
Gegen Euromilitarismus - Für ein friedensfähiges Europa
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Kooperation für den Frieden appelliert an Kanzlerin Merkel vor Treffen mit Russlands Präsidenten
Ablehnung des EU-Vertrages von Lissabon
60 Jahre Israel - 60 Jahre Nakba
Friedens-Roadmap für türkisch-kurdischen Konflikt gefordert
Zum Libanon-Einsatz der Bundeswehr
Generalbundesanwalt bekennt hanebüchene Rechtsauffassung: "Angriffskrieg nicht strafbar"

Konferenzen

Strategiekonferenz 2010
Strategiekonferenz 2009
Strategiekonferenz 2008
Strategiekonferenz 2007

Spendenkonto

Spendenkonto: Förderverein Frieden e.V.
Kto-Nr. 33 0 35 bei der Sparkasse Bonn (BLZ 380 500 00)